Implantat oder Brücke – was ist besser?
Wenn ein Zahn fehlt, stehen Patienten häufig vor der Wahl: Zahnimplantat oder Zahnbrücke? Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile. Die richtige Wahl hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter Knochenstruktur, Budget und persönliche Präferenzen.
Was ist ein Zahnimplantat?
Ein Zahnimplantat ist eine Titanschraube, die chirurgisch in den Kieferknochen eingesetzt wird und als künstliche Zahnwurzel dient. Darauf wird eine Keramikkrone befestigt, die optisch und funktionell einem natürlichen Zahn entspricht.
Was ist eine Zahnbrücke?
Eine Brücke überbrückt die Lücke zwischen zwei gesunden Nachbarzähnen, die als Träger dienen. Die Brücke wird dauerhaft zementiert und ist nicht herausnehmbar.
Hauptunterschiede im Vergleich
- Haltbarkeit: Implantate halten bei guter Pflege lebenslang; Brücken müssen nach 10–15 Jahren erneuert werden
- Knochenerhalt: Implantate erhalten den Kieferknochen; bei Brücken schwindet er
- Nachbarzähne: Für die Brücke müssen gesunde Zähne beschliffen werden; beim Implantat nicht
- Kosten: Implantate sind teurer in der Anschaffung, aber langfristig wirtschaftlicher
Welche Methode ist die richtige für Sie?
Bei ausreichendem Knochen und guten Allgemeingesundheitsbedingungen ist das Implantat die überlegene Lösung. Bei eingeschränktem Budget oder wenn die Nachbarzähne ohnehin behandlungsbedürftig sind, kann die Brücke sinnvoll sein.