Ist eine Implantatbehandlung schmerzhaft?
Die Angst vor Schmerzen ist einer der häufigsten Gründe, warum Menschen eine Implantatbehandlung scheuen. Aber wie schmerzhaft ist der Eingriff wirklich?
Während der Operation
Die Implantatoperation wird unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Das bedeutet, Sie spüren während des Eingriffs keine Schmerzen. Das Implantat wird in den betäubten Kieferknochen eingesetzt – Sie erleben allenfalls einen leichten Druck, aber keinen Schmerz.
Nach der Operation
Nach dem Abklingen der Betäubung können leichte bis mittlere Schmerzen und Schwellungen auftreten, die meist 2–3 Tage andauern. Verschriebene Schmerzmittel helfen gut dabei. Die meisten Patienten berichten, dass die Schmerzen geringer waren als erwartet.
Heilungsphase (3–6 Monate)
Während der Einheilphase, in der das Implantat mit dem Knochen verwächst (Osseointegration), gibt es in der Regel keine nennenswerten Beschwerden.
Tipps für eine schmerzarme Heilung
- Empfohlene Medikamente regelmäßig einnehmen
- In den ersten Tagen kühlen (Eisbeutel auf die Wange)
- Starke körperliche Aktivität vermeiden
- Weiche Speisen bevorzugen
- Rauchen und Alkohol meiden